Digital statt Zettelwirtschaft: Kita-Planer soll Eltern in Passau entlasten

Stefanie Auer und Dr. Stefanie Wehner wollen digitale Plattform für Kinderbetreuungsplätze auf den Weg bringen

Die-Stadträtinnen Stefanie Auer und Dr. Stefanie Wehner fordern mit einem aktuellen Antrag die Einführung eines digitalen Kita-Planers für die Stadt Passau. Ziel ist es, die Suche, Vormerkung und Anmeldung für Krippe, Kindergarten und Hort künftig zentral, transparent und online zu ermöglichen – als spürbare Entlastung für Familien und sinnvolle Vereinfachung für die Verwaltung.

„Junge Familien brauchen Verlässlichkeit, Übersicht und eine unkomplizierte Lösung – nicht Papierformulare, Fristenchaos und doppelte Wege bei unterschiedlichen Trägern“, so Stefanie Auer, Fraktionsvorsitzende der Grünen und Oberbürgermeisterkandidatin. „Ein digitaler Kita-Planer ist keine Vision, sondern längst überfällig. Was in anderen Städten funktioniert, soll auch in Passau Realität werden.“

Der Antrag sieht vor, dass die Stadtverwaltung die Einführung einer Plattform vorbereitet, über die alle städtischen Betreuungsangebote samt Öffnungszeiten, pädagogischer Konzepte und Aufnahmekriterien abrufbar sind. Eltern sollen ihre Kinder online vormerken, Rückmeldungen einsehen und den Bearbeitungsstand transparent verfolgen können.

„Ein solcher Kita-Planer entlastet nicht nur Familien, sondern auch Verwaltung und Träger – durch einheitliche Prozesse, bessere Planbarkeit und weniger Bürokratie“, erklärt Dr. Stefanie Wehner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Auch freie und kirchliche Einrichtungen sollen sich auf freiwilliger Basis an das System anschließen können.

Als gelungenes Beispiel nennen die Grünen den „Kita-Planer Regensburg“, der sich dort seit Jahren im Alltag bewährt: übersichtlich, digital, datenschutzkonform.

„Wer Politik für Familien machen will, muss anfangen, ihren Alltag wirklich ernst zu nehmen“, meinen Stefanie Auer und Dr. Stefanie Wehner abschließend.

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