Die Stadtratsfraktion der Grünen möchte verkehrliche Entlastungen für die angespannte Parksituation am Klinikum. Die oftmals langen Stau- und Wartezeiten sollen aber nicht durch noch mehr Parkfläche gelöst werden, stattdessen sollen attraktive Alternativen für staufreie Wege sorgen.
Diana Niebrügge: „Ich würde mir wünschen, dass wir das Bus- und Park-&-Ride-Angebot optimieren. Wir wollen nicht durch eine Vergrößerung der Parkflächen noch mehr Verkehr in die Innstraße ziehen.“ Stattdessen wollen die Grünen den vorhandenen Parkraum rund ums Klinikum effizienter nutzen.
Dr. Achim Spechter ergänzt: „Fahrgemeinschaften fördern und die Beschäftigten am Klinikum einbeziehen, das wäre eine zeitgemäße Lösung. Wir möchten eine Umfrage in der Belegschaft, um Mobilitätsbedürfnisse abzufragen und passende Lösungen zu schaffen.“
Dazu Dr. Stefanie Wehner: „Wir haben zahlreiche öffentliche Einrichtungen entlang der Innstraße: Ämter, Universität, Kliniken und Schulen. Um die Herausforderungen für Mobilität und Verkehr in der Innstraße in den Griff zu bekommen, regen wir die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen an. Anreize für Fahrgemeinschaften zu setzen wäre hier eine mögliche Option.“
Matthias Weigl setzt aufs Rad: „Fahrradabstellanlagen sollten bedarfsgerecht erweitert werden und das Klinikum als Arbeitgeber mögliche Anreize nutzen, um das Radfahren weiter zu fördern. Je mehr mit dem Radl fahren, umso weniger Autos und Parkdruck. Außerdem hält Radfahren fit. Den begrenzten Parkraum brauchen vor allem die Menschen, die aufs Auto angewiesen sind.“
Boris Burkert ist überzeugt: „Noch mehr Parkraum erzeugt noch mehr Verkehr. Wir wollen die Alternativen zum Auto attraktiver machen.“ Außerdem greifen die Grünen einen Vorschlag aus dem Personalrat auf: Ein eigener Bereich im Parkhaus nur für Mitarbeitende könnte ebenfalls für Entlastung sorgen.
Für Stefanie Auer ist entscheidend, „dass wir die Mobilität rund ums Klinikum so organisieren, dass sie im Alltag funktioniert – zuverlässig, fair und realistisch umsetzbar.“

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